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                                                    Rückzug über den Fluß





Das Pionier-Sturmboot 39

http://img462.imageshack.us/img462/3453/sturmboot39ed9.jpg

Das Sturmboot war ein leichtes, flachgehendes und wendiges Boot, welches Soldaten schnell über Wasserhindernisse hinweg transportieren konnte. Sein Einsatzgebiet lag beim Angriff über Flüsse und Seen und zur Überwindung kurzer Entfernungen beim Landen an freier Küste. Das Sturmboot an sich war ein durch Spanten verstärktes Holzboot mit glatter Außenhaut. Die Boote waren 6 m lang und 1,5 m breit. Sie hatten ein Gewicht von 180 kg. Angetrieben wurden die Boote von einem 170 kg schweren 30 PS starken Viertaktmotors, der das beladene Boot auf 25 km/h beschleunigen konnte. Die 18 Liter Kraftstoffvorrat reichten für 1 1/2 Stunden Betrieb. Zur Ausrüstung eines Sturmbootes gehörten Nebelbüchsen mit Halterungen, eine Leuchtpistole, ein Armbandkompaß und ein leichtes MG. Die Boote waren so leicht, das sie mit sechs Mann zu Wasser gebracht werden konnten. Transportiert werden konnten zwei Pionier-Steuerleute und sechs ausgerüstete Soldaten bzw. ein Leichtes MG mit Bedienung bzw. ein leichter Granatwerfer mit fünf Mann.

Ein Sturmboot beim drücken einer Floßsackfähre. Gut zu sehen der schwere Sturmbootsmotor.

      Einsatzaufgaben des Sturmbootes waren:

     - Das Übersetzen von Soldaten und Waffen über

        ein Wasserhindernisse

     - Einsatz zwischen zwei großen Floßsäcken als Antrieb

     - Drücken einer Floßsackfähre

     - Drücken einer Behelfsfähre

      - Schleppen eines Pionier-Landungsbootes mit drei Sturmbooten

- Einsatz als Nebelträger zur Einnebelung von Verladestellen oder übersetzenden Fähren









 


Hier noch der Bausatz von Dragon

 

 

  [close] German Sturmboot w/Pioniere (Plastic model) Assembly guide1

 

[close] German Sturmboot w/Pioniere (Plastic model) Assembly guide3

 

Zum Modell


Die Bauanleitung ist gut und übersichtlich. Das Modell kann auch Anfängern empfohlen werden.

Der Bausatz des Sets kann auch ohne Veränderungen und Detaillierung gebaut werden.

Ich habe es natürlich verfeinert, damit es optisch besser und realistischer aussieht.

      So, nun zu den Verfeinerungen und den Veränderungen die ich vornahm:

 Der Holzsteg wurde mit einem Skapell tiefer graviert.

 

 

                                                                   Siehe Bild links

 

 

                                                                                   

Die Bretter des Holzsteges                                                                    

wurden seitlich aufgesägt.

Das sieht natürlich optisch viel besser aus.

Die Gummiboote wurden auf einer Elektroherdplatte plattgedrückt,

um optisch das Aufliegen des Steges zu erzeugen.

Die Herdplatte wurde auf Stufe 1 gestellt und vorher mit Alufolie abgedeckt.

Sonst klebt das Schlauchboot auf der Herdplatte an. Die Nähte des Schlauchbootes müssen nach dieser Aktion und nach den üblichen Glattschleifen erneuert werden.

 

Mit kleinen Bindfäden wurden diese Nähte dann wieder neu gestaltet.

Die Plastikseile am Schlauchboot wurden entfernt.

Neue Löscher für die Seile mussten gebohrt werden.

84 Löscher pro Schlauchboot, also 168 Löscher für zwei Schlauchboote.

Viel Spaß beim Bohren!

Die Plastikseile wurden durch richtige Seile erneuert. Das macht natürlich auch viel Spaß und ist sehr zeitaufwendig.                    

So, zu guter Letzt. Das Schlauchboot stimmt in seiner Formgebung nicht ganz.

Das Schlauchboot ohne Steg sieht gut aus. Aber mit Steg sind sie nicht realistisch gestaltet.

Deshalb meine optisch Veränderung.

Das Pontonset von Dragon sieht nur im Dioramen super aus.

>>IST EINE GESCHMACKS SACHE<<

Die beiliegende Figur ist gut  (  hat von mir nur einen Neuen Kopf bekommen).

                                                       Viel Spaß beim evtl.

                                                                                      bauen wünscht

                 Euch    Lothar



                          


 

 

 

                                         Pioniere beim Übersetzen eines Flußes

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                   Brückenbau der Pioniere Teil 2

 

 




                                                     Pioniere voran Teil 3







                                                

 

                                                                                                                                                  

 

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ZbV 3000: Maschinen Krieger (S.F.3.D)


Anfang der achtziger Jahre kam eine neue Science Fiction Modellbauserie aus Japan nach Deutschland, die in ihrer Qualität alles bis dahin in dieser Sparte bekannte in den Schatten stellte. Der Hersteller hieß Nitto, die Serie S.F.3.D. und ihr geistiger Vater war Kow Yokoyama.
Die Bausätze bestanden aus einem Teilemix in Spritzguss, Ätzteilen, Gummi, Metall und teilweise Elektronik. Im Grunde also, wie es so schön Neudeutsch heißt, Multimediakits. Dazu kam ein günstiger Preis zwischen 20,00 und 30,00 DM für die Kampfanzüge und 100,00 DM für die Flugmaschinen.
Besonders interessant an S.F.3.D. war, dass es keine begleitende Fernseh- oder Comicserie gab. Alles basierte auf den Phantasien von Kow Yokoyama. So entstanden ca. 100 verschiedene Modelle, die aber nicht alle als Bausatz erhältlich waren.
Das Copyright lag und liegt bei dem japanischen Modellbaumagazin Hobby Japan. Leider kam es zu Streitigkeiten zwischen den drei Beteiligten Nitto, Hobby Japan und Kow Yokoyama wegen der Gewinnausschüttung. In Folge dessen verschwanden diese Bausätze, die ihrer Zeit voraus gewesenen waren, zum Ende der achtziger Jahre vom Markt.

Um eine erneute Produktion zu ermöglichen, wurden die S.F.3.D. Bausätze unter einem neuen Namen auf den Markt gebracht. Damit wurden die Copyrightprobleme erst einmal umgangen.

Auf der Suche nach einem neuen Namen wandte man sich aus Japan an das 1994 in Berlin und London gegründete S.F.3.D. NetWork.
Diese Vereinigung war ein lockerer Verbund von Mitstreitern in aller Welt, die sich seit Jahren für eine Wiederauflage einsetzten. Außerdem hatten in der Zwischenzeit viele Mitglieder durch das Fehlen von Neuheiten ihren eigenen Modellen zu diesem Thema entwickelt, erfanden Geschichten zu ihren Kreationen und warben auf Ausstellungen für ihre Lieblingsserie. Mark Stevens in Großbritannien und Torsten Wendt in Deutschland standen diesem Club vor und organisieren den Kontakt zum großen Teil per Email über die ersten Computernetze oder per Brief.
Nach einigen Telefonaten einigte man sich auf den Namen „ZbV 3000“ und in Japan ergänzte man diesen Namen um das Wort „Maschinen Krieger“. Damit war die neue (alte) Serie (wieder)geboren.

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