Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
6. April 2018 5 06 /04 /April /2018 16:28
Die Flettner FL282 Kolibri   von Mini Art
Die Flettner FL282 Kolibri   von Mini Art
Die Flettner FL282 Kolibri   von Mini Art
Die Flettner FL282 Kolibri   von Mini Art
Die Flettner FL282 Kolibri   von Mini Art
Die Flettner FL282 Kolibri   von Mini Art
Die Flettner FL282 Kolibri   von Mini Art

Die Flttner FL 282 Kolibri war ein kleiner deutscher  Militärhubschrauber aus der Zeit des 2. Weltkrieges..der als Aufklärer und Borderkunder eingesetzt wurde..

Auffälligstes Merkmal war der Flettner Doppelrotor, der zwei gegenläufige, ineinanderkämmende Rotoren einsetzt und damit keinen Heckrotor zum Drehmomentausgleich benötigte.

 

Anton Flettner arbeitete bereits seit einiger Zeit an der Entwicklung von Hubschraubern. Vorgänger der Fl 282 war die Fl 265, die ebenfalls mit Flettner-Doppelrotor ausgestattet war. Vermutlich schon 1939 begann die Konstruktion der Fl 282. Nach einigen Fesselflugversuchen, bei denen der Hubschrauber noch mit Seilen mit dem Boden verbunden war, führte Ludwig Hofmann den ersten freien Flug am 30. Oktober 1941 mit der Fl 282 V2 durch.[2] Mit der V3 konnten Ende April 1943 bereits Höhen bis zu 3800 Metern erreicht werden. Im Rahmen der Erprobung waren verschiedene Modifikationen notwendig, unter anderem am Leitwerk, an der Verkleidung des oberen Getriebes und an der Verglasung der Kabine. An der V9 konnten sogar Flugversuche nur mit dem vorderen Rumpfteil – ohne Heck – durchgeführt werden. Eine ähnliche Variante sollte später als Fl 282 U von U-Booten aus operieren. Mit der V21 und V23 wurde eine Variante mit einem zusätzlichen Sitzplatz im hinteren Rumpf erprobt.

Insbesondere die Marine zeigte schon früh großes Interesse an diesem Flugzeug. Die Erprobung erfolgte daher bei der Erprobungsstelle in Travemünde, mit deren Flugsicherungsschiff „Greif“ ab August 1942 auch eine Erprobung auf einem Schiffsdeck durchgeführt werden konnte. Bei diesen Versuchen ging allerdings ein Hubschrauber, die V17 (CJ+SK), zu Bruch. In diesem Zusammenhang gab es auch Versuche hinsichtlich einer Verwendung zur U-Boot-Bekämpfung durch Bombenabwurf. Bemerkenswert waren auch Untersuchungen, bei denen mit dem Jagdflugzeug Fw 190 die Trefferaussichten gegen eine Fl 282 bewertet werden sollten. Dabei konnte der Hubschrauber in Höhen über 100 Metern kurzzeitig anvisiert werden, in Bodennähe jedoch gelang dies kaum. Gegen Beschuss erwies sich der „Kolibri“ ebenfalls als recht unempfindlich.

Die genaue Anzahl der Versuchsflugzeuge ist nicht bekannt, aufgrund der überlieferten Unterlagen müssen es mindestens 23 gewesen sein.

Beim Reichsluftfahrtministerium (RLM) war man der Meinung, dass Flettner nicht in der Lage sei, eine ausreichende Serienproduktion durchführen zu können. Flettner selbst wehrte sich dagegen, die Produktion abzugeben. Man erwog zeitweise, die Serienfertigung an einen Mitarbeiter von Flettner zu übertragen, notfalls zwangsweise.

Hier gut zu sehen der Kolibri
Hier gut zu sehen der Kolibri

Hier gut zu sehen der Kolibri

Diesen Post teilen

Repost0

Kommentare

Forge of Heresy 06/04/2019 16:48

Wahnsinn, mit wie viel Liebe fürs Detail hier gearbeitet wurde.

Lothar Wichlacz 08/03/2019 17:39

Ja..Danke...sind am 24.8. 2019 in Waßmannsdorf bei Schönefeld in Berlin. Im Haus der Begegnung gibt es eine Ausstellung....habe von Miniatur die Focke Wulf Interzeptor in 1/35 fertig dabei

Présentation

  • : Modellbau Blog von Lothar Wichlacz
  • : Raus aus dem Bastellkeller. Für den Hobby Modellbauer.
  • Kontakt

Der Modellbau

 

ZbV 3000: Maschinen Krieger (S.F.3.D)


Anfang der achtziger Jahre kam eine neue Science Fiction Modellbauserie aus Japan nach Deutschland, die in ihrer Qualität alles bis dahin in dieser Sparte bekannte in den Schatten stellte. Der Hersteller hieß Nitto, die Serie S.F.3.D. und ihr geistiger Vater war Kow Yokoyama.
Die Bausätze bestanden aus einem Teilemix in Spritzguss, Ätzteilen, Gummi, Metall und teilweise Elektronik. Im Grunde also, wie es so schön Neudeutsch heißt, Multimediakits. Dazu kam ein günstiger Preis zwischen 20,00 und 30,00 DM für die Kampfanzüge und 100,00 DM für die Flugmaschinen.
Besonders interessant an S.F.3.D. war, dass es keine begleitende Fernseh- oder Comicserie gab. Alles basierte auf den Phantasien von Kow Yokoyama. So entstanden ca. 100 verschiedene Modelle, die aber nicht alle als Bausatz erhältlich waren.
Das Copyright lag und liegt bei dem japanischen Modellbaumagazin Hobby Japan. Leider kam es zu Streitigkeiten zwischen den drei Beteiligten Nitto, Hobby Japan und Kow Yokoyama wegen der Gewinnausschüttung. In Folge dessen verschwanden diese Bausätze, die ihrer Zeit voraus gewesenen waren, zum Ende der achtziger Jahre vom Markt.

Um eine erneute Produktion zu ermöglichen, wurden die S.F.3.D. Bausätze unter einem neuen Namen auf den Markt gebracht. Damit wurden die Copyrightprobleme erst einmal umgangen.

Auf der Suche nach einem neuen Namen wandte man sich aus Japan an das 1994 in Berlin und London gegründete S.F.3.D. NetWork.
Diese Vereinigung war ein lockerer Verbund von Mitstreitern in aller Welt, die sich seit Jahren für eine Wiederauflage einsetzten. Außerdem hatten in der Zwischenzeit viele Mitglieder durch das Fehlen von Neuheiten ihren eigenen Modellen zu diesem Thema entwickelt, erfanden Geschichten zu ihren Kreationen und warben auf Ausstellungen für ihre Lieblingsserie. Mark Stevens in Großbritannien und Torsten Wendt in Deutschland standen diesem Club vor und organisieren den Kontakt zum großen Teil per Email über die ersten Computernetze oder per Brief.
Nach einigen Telefonaten einigte man sich auf den Namen „ZbV 3000“ und in Japan ergänzte man diesen Namen um das Wort „Maschinen Krieger“. Damit war die neue (alte) Serie (wieder)geboren.

Recherche

Sie Suchen Einen Fitnesstrainer