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Hermann-Bernhard Ramcke (* 24. Januar 1889 in Schleswig; † 5. Juli 1968 in Kappeln) war ein deutscher General im 2. Weltkrieg.

Leben

Ramcke trat als Schiffjunge 1905 in die kaiserliche Marine ein. Als der 1. Weltkrieg begann, war er Bootsmannsmaat. Nach der Verwendung auf See wurde er als Marineinfanterist ausgebildet. Er diente im 2. Matrosenregiment in Flandern. 1916 erhielt der Offiziersstellvertreter Ramcke das Eiserne Kreuz I. Klasse und das Preußische Militärverdienstkreuz in Gold. 1918 wurde er zum Leutnant befördert.

1919 wurde er als Hauptmann in die Reichswehr übernommen. Bis 1940 diente er in verschiedenen Einheiten. Er wechselte dann zur Luftwaffe und wurde zum 3. Fallschirmjäger-Regiment versetzt. Er hatte das Kommando über das Fallschirm-Sturm-Regiment 1, das über dem Flugplatz Malemes absprang. Für die Verdienste an diesem Einsatz wurde er zum Generalmajor befördert und mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

1942 kommandierte er die italienische Fallschirm-Division. Er wurde mit der Führung der Fallschirmjäger-Brigade 1 (Ramcke) in Afrika beauftragt. Im Oktober 1942 wurde seine Brigade vom Afrika-Korps getrennt. Ramcke marschierte mit seinen Männern 130 km zu den eigenen Linien und befreite nebenbei 100 Gefangene.

Dafür wurde ihm am 13. November 1942 das Eichenlaub verliehen. Am 21. Dezember wurde er zum Generalleutnant befördert.

Am 11. August 1944 wurde er Kommandeur der Festung Brest. In der Festung befanden sich außer der 2. Fallschirmjägerdivision noch die 243. Infanteriedivision und Truppen des Seekommandanten. 35.000 Deutsche verteidigten die französische Festung Brest gegen die amerikanische Panzerdivision, gegen mehrere Artilleriebrigaden und gegen eine Armada von Bombern und Jabos. Für die Verteidigung dieser wurden ihm am 19. September 1944 die Schwerter und Brillanten verliehen.

Am 20. September 1944 geriet er in britische Gefangenschaft und wurde in die USA gebracht.

1942 kommandierte er die italienische Fallschirm-Division Nembo (Sturm) und Folgore (Blitz). Er wurde mit der Führung der Fallschirmjäger-Brigade 1 (Ramcke) in Afrika beauftragt.

Die italienischen Verbände wurden entlang der Frontlinie hinter den durch Minenfelder gesicherten Stellungen eingesetzt. Zwischen die italienischen Verbände wurden deutsche, nichtmotorisierte Truppenteile als "Korsettstangen" eingegliedert: Fallschirm-Jäger-Brigade Ramke, 164. le.Div., die im Sommer von Kreta mit Lufttransport nach Nordägypten gebracht worden war und nur leichte Waffen und Versorgungsfahrzeuge hatte.


 Die Fallschirmjäger- Division>>  Folgore  << ( Blitz ) schlug sich in allen Einsatzräumen hervorragend und machte ihren Namen als Eliteverband alle Ehre. 1942 bei El Alamein verteidigte sie unter schweren Verlusten hinhaltend und zäh und machte dem übermächtigen Gegnern jeden Fußbreit an Boden streitig.


 




















Hier noch einige Afrika Modell Fotos von mir.....











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ZbV 3000: Maschinen Krieger (S.F.3.D)


Anfang der achtziger Jahre kam eine neue Science Fiction Modellbauserie aus Japan nach Deutschland, die in ihrer Qualität alles bis dahin in dieser Sparte bekannte in den Schatten stellte. Der Hersteller hieß Nitto, die Serie S.F.3.D. und ihr geistiger Vater war Kow Yokoyama.
Die Bausätze bestanden aus einem Teilemix in Spritzguss, Ätzteilen, Gummi, Metall und teilweise Elektronik. Im Grunde also, wie es so schön Neudeutsch heißt, Multimediakits. Dazu kam ein günstiger Preis zwischen 20,00 und 30,00 DM für die Kampfanzüge und 100,00 DM für die Flugmaschinen.
Besonders interessant an S.F.3.D. war, dass es keine begleitende Fernseh- oder Comicserie gab. Alles basierte auf den Phantasien von Kow Yokoyama. So entstanden ca. 100 verschiedene Modelle, die aber nicht alle als Bausatz erhältlich waren.
Das Copyright lag und liegt bei dem japanischen Modellbaumagazin Hobby Japan. Leider kam es zu Streitigkeiten zwischen den drei Beteiligten Nitto, Hobby Japan und Kow Yokoyama wegen der Gewinnausschüttung. In Folge dessen verschwanden diese Bausätze, die ihrer Zeit voraus gewesenen waren, zum Ende der achtziger Jahre vom Markt.

Um eine erneute Produktion zu ermöglichen, wurden die S.F.3.D. Bausätze unter einem neuen Namen auf den Markt gebracht. Damit wurden die Copyrightprobleme erst einmal umgangen.

Auf der Suche nach einem neuen Namen wandte man sich aus Japan an das 1994 in Berlin und London gegründete S.F.3.D. NetWork.
Diese Vereinigung war ein lockerer Verbund von Mitstreitern in aller Welt, die sich seit Jahren für eine Wiederauflage einsetzten. Außerdem hatten in der Zwischenzeit viele Mitglieder durch das Fehlen von Neuheiten ihren eigenen Modellen zu diesem Thema entwickelt, erfanden Geschichten zu ihren Kreationen und warben auf Ausstellungen für ihre Lieblingsserie. Mark Stevens in Großbritannien und Torsten Wendt in Deutschland standen diesem Club vor und organisieren den Kontakt zum großen Teil per Email über die ersten Computernetze oder per Brief.
Nach einigen Telefonaten einigte man sich auf den Namen „ZbV 3000“ und in Japan ergänzte man diesen Namen um das Wort „Maschinen Krieger“. Damit war die neue (alte) Serie (wieder)geboren.

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