Overblog Alle Blogs Top-Blogs Wirtschaft, Finanzen & Recht
Edit page Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU

Modelle & Erzählungen: Lothar Wichlacz kreative Welten Tauchen Sie ein in die kreative Welt von Lothar Wichlacz: Vom Modellbau zum Schriftsteller. Entdecken Sie Leseproben, Buchinfos und Modellbau-Tipps. Hier erfahren Sie alles über spannende Geschichten, Liebesromane, und die Kunst des Schreibens. Ideal für Modellbau-Enthusiasten und Bücherliebhaber! Modellbau, Modellbau-Tipps Modellbau Projekte

Werbung

T-34

T-34


Der T-34: Ein Wendepunkt in der Panzertechnik

Der T-34 wurde erstmals 1940 in die sowjetische Rote Armee eingeführt und stellte einen revolutionären Fortschritt in der Panzertechnik dar. Der T-34 war nicht nur robust und zuverlässig, sondern verfügte auch über eine beispiellose Kombination aus Feuerkraft, Mobilität und Schutz, die ihm auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs einen enormen Vorteil verschaffte.

Panzerkrise der Wehrmacht

Als die deutsche Wehrmacht 1941 im Rahmen des Unternehmens Barbarossa in die Sowjetunion einmarschierte, stießen sie bald auf den T-34, dessen Eigenschaften die deutsche Panzertruppe in eine Panik versetzten. Die deutschen Offiziere waren schockiert von den Berichten über einen sowjetischen Panzer, der nahezu unverwundbar war und gegen den die eigenen Panzermodelle kaum eine Chance hatten. Der T-34 wurde schnell als “Wunderpanzer” bezeichnet – ein Gegner, den die deutsche Wehrmacht zu diesem Zeitpunkt nicht erwartet hatte.

Technische Überlegenheit

Der T-34 verfügte über eine geneigte Panzerung, die im Vergleich zu den deutschen Panzern Panzer III und Panzer IV erheblich besser vor feindlichem Feuer schützte. Diese Schrägpanzerung erhöhte die effektive Panzerstärke, indem sie gegnerische Granaten abprallen ließ und die Durchschlagskraft verringerte. Die Wanne des T-34 war mit der Bogenschweißtechnik gefertigt, was die Struktur zusätzlich verstärkte.

Ein weiterer Vorteil des T-34 war seine Bewaffnung. Die 76-mm-Kanone des T-34 konnte deutsche Panzer aus großer Entfernung zerstören, während sie selbst vor deren Gegenfeuer weitgehend geschützt war. Die Schussreichweite und das Durchschlagsvermögen der Munition übertrafen die Leistungen der deutschen 5-cm-Panzergeschütze deutlich, was die deutschen Panzerbesatzungen in schwere Bedrängnis brachte.

Taktische Vorteile

Auf dem Schlachtfeld konnte der T-34 seine Feuerkraft bereits auf eine Distanz von 1.200 bis 1.800 Metern entfalten, ohne dass deutsche Panzer ihm ernsthaft Schaden zufügen konnten. Lediglich die leistungsstarken Panzerabwehrkanonen wie die Pak 40 mit ihrer 7,5-cm-Kanone oder die gefürchtete 8,8-cm-Flak, die auch als Panzerabwehrwaffe eingesetzt wurde, konnten die Panzerung des T-34 durchschlagen. Diese technische und taktische Überlegenheit ermöglichte es der Roten Armee, in vielen Gefechten die Initiative zu übernehmen und die deutsche Offensive zu bremsen.

Fazit

Der T-34 war mehr als nur ein Panzer; er war ein Symbol der sowjetischen Kriegsanstrengungen und verkörperte die industrielle und militärische Macht der Sowjetunion. Durch seine Kombination aus Schrägpanzerung, Beweglichkeit und Feuerkraft setzte er neue Standards in der Panzerkonstruktion und beeinflusste die Entwicklung künftiger Panzer entscheidend. Seine Einführung markierte einen Wendepunkt in der Panzerkriegsführung und war ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg.


                       
                                                                                       

Als die deutsche Panzerwaffe im September 1939 erstmals losschlug und mit ihrer technischen Überlegenheit den Begriff Blitzkrieg kreierte, wurde in der damaligen Sowjetunion bereits am Gegenmittel gearbeitet. Hitler und Stalin hatten sich Polen gerade geteilt, da trat am 19. Dezember 1939 die STAWKA, das sowjetische Oberkommando, zusammen. Es genehmigte den Bau eines Panzers, der schon bald zum Albtraum der deutschen Landser und Panzergeneräle werden sollte:
den
 
 

 T 34/76A  Mod. 1940


 
T-34/76  Mod. 1940





Stahlkoloss ohne komplizierte Technologie

Die Blaupausen des Konstrukteurs Michail Koschkin hatten die Generäle überzeugt. Einen Prototypen des mittleren Panzers gab es nicht, dazu fehlten die Mittel und Ressourcen. Doch der Stahlkoloss entsprach bereits auf dem Reißbrett den Vorstellungen der Militärs: relativ flach, mit einem einfachen Laufwerk, solider Panzerung und Bewaffnung und - was auf den Schlachtfeldern des Ostens entscheidend sein sollte - robuster Konstruktion. Auch war er das genaue Gegenteil der deutschen Panzer, denn der T 34 kam ohne komplizierte Technologie aus. Daher konnte er später auch in gewaltigen Mengen hergestellt werden, meist auch ohne Fachpersonal.

T-34/76    Mod.1941
 

 

 
 


Im September 1940, als Hitlers Panzer gerade Frankreich niedergerungen und den Ruf der Unschlagbarkeit gefestigt hatten, rollten in der Sowjetunion die ersten T 34 in der Panzerfabrik No. 138 im ukrainischen Charkow vom Band. Konstrukteur Koschkin konnte sein Lebenswerk nur kurz erproben - der 42-Jährige starb nur wenige Tage später.
 

Der T 34 aber - das "T" steht für "tank" (Panzer)
und die 34 für das Jahr,

in dem das Oberkommando den Ausbau einer eigenen Panzertruppe anordnete - wartete noch auf seine Feuertaufe.

T-34/ 76  Mod. 1943
 



 
                            Diese kam dann mit dem deutschen Überfall auf die UdSSR im Juni 1941.
                            Den Sowjets standen damals 1225 ihrer neuen Panzer zur Verfügung,
                                     doch wurden die meisten von der deutschen Luftwaffe zerstört.
                                       Und die wenigen T 34, die tatsächlich an die Fronten kamen,
                wurden von den Kommandeuren als reine Infanterie-Unterstützungsfahrzeuge
                                                                            "verheizt".
                                    Doch schon damals wurde den deutschen Panzermännern klar,
                                dass ihnen ein mehr als nur ebenbürtiger Gegner gegenüberstand.
                                Denn wo die deutschen Panzer bei Frost nicht mehr ansprangen oder
                                         bei Tauwetter mit ihren dünnen Ketten im Schlamm versanken da                      war der T 34 in seinem Element.

                                                              
                                   T-34/76 Mod.1943






                                       T-34/85  Mod.1944






Insgesamt bildete der T-34 für die Nachkriegsentwicklung der sowjetischen Kampfpanzer (T-44/54/55/62) eine gute Ausgangsbasis. Bewährte Komponenten und Konstruktionsprinzipien wurden übernommen oder evolutionär weiterentwickelt, bzw. die beim T-34 noch vorhandenen Mängel größtenteils bei neueren Entwürfen beseitigt. Wie bereits beim T-34 erfolgt, hat es der sowjetische Panzerbau auch bei den Nachfolgemodellen verstanden, gute konstruktive (Detail-) Lösungen ausländischer Kampffahrzeuge zu kopieren und nachzubauen.




 


 Hier noch Bilder von meinen T-34 Modellen

von

                            einer Ausstellung                            

  in Munster 2008




 

  Hier noch ein Foto
von einem von mir angefertigten Dio,
 das ich auf einer Ausstellung in
Gatow  verkaufte
.


                                                      Für Euch ist der Krieg vorbei !!!!!!

Irgendwo in Deutschland während der Wirren der letzten Kriegsmonate:

Die Besatzung eines T34/85

war allzu unvorsichtig und hat den  schützenden Panzer verlassen.  

Ein deutscher Stoßtrupp erkennt die Chance

und überrumpelt die Eindringlinge nach kurzem Feuergefecht.

Der tote Panzersoldat vor dem Zaun im Hintergrund war wohl gerade dabei, die Durchhalteparolen am Zaun zu überschmieren, als ihn der tödliche Schuß traf... Er hält jetzt noch den Pinsel in der Hand.







 

                                      So oder ähnlich könnte sich das Geschehen vor der
                         Momentaufnahme dieses Dioramas zugetragen haben...



                     
                   

 

Werbung
Zurück zu Home
Diese Seite teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren: