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13. September 2011 2 13 /09 /September /2011 21:32

ZbV 3000: Maschinen Krieger (S.F.3.D)

 

Zukunftshistorie


In der fiktiven Geschichte von S.F.3.D wurde die Erde in einem sechsmonatigen Krieg atomar und bakteriologisch verseucht. Darauf zogen sich die überlebenden Menschen in ihre im Weltall existierenden Kolonien zurück. Im Jahr 2807 ließen sich in Australien wieder Siedler nieder. Nachdem die Erdkolonie sehr erfolgreich war, nahm die Strahl Demokratische Republik (SDR), ein Galaktisches Imperium, welches vor dem letzten Krieg von Deutschland gegründet und dominiert wurde, Steuererhöhungen vor. Diese missfielen den Siedlern und sie erklärten sich im Jahr 2880 unabhängig von der SDR. Gleichzeitig heuerten die Siedler Söldner (Mercenarys) an, um Ihre Interessen auch militärisch zu schützen. Diese Söldnertruppen bezeichneten sich fortan als "Mercenary Troops".
Mit dem Überfall auf ein Truppendepot begann der Krieg in Australien. Den Mercenarys gelang dann kurze Zeit später mit Hilfe eines neuentwickelten, halbautomatischen Kampfanzuges (A.F.S. Mk. I), eine Art Einmannpanzer, eine entscheidende Schwächung der Strahlenarmee, so dass sich diese veranlasst sah, einen entsprechenden eigenen Kampfanzug zu entwickeln, den PKA. Im Laufe der nächsten sechs Jahre eskalierte die Auseinandersetzung zunehmend und es wurden laufend neue, bessere und auch größere Anzüge, Flugmaschinen, Panzer usw. entwickelt und eingesetzt. Der Krieg dehnte sich dabei auch auf die anderen Kontinente und den Weltraum aus.

 

 


 

 

afsmkimaschinenkrieger4.jpg

 

 

 

Panzer-Kampf-Anzug P.K.A. H1

 


Der Panzer-Kampf-Anzug P.K.A. H0, bei dem es sich um den ersten Masssenfertigungstyp der Strahl-Armee handelt, wurde im Zuge der Produktion in verschiedener Hinsicht verbessert; eine der daraus entstandenen Variationen ist der Typ H1. Bei der Maschine des Typs H1 wurde die Motorleistung des Typs H0 erhöht und die Panzerung verstärkt, weiterhin fand durch die Integration eines Sichtgeräts und eines Radioempfängers eine Verbesserung der Ausrüstung statt.
Noch immer problematisch ist jedoch, daß sie keine Festbewaffnung hat und daß die Festigkeit ihrer Kopfhaube nicht ausreichend ist. Es besteht deshalb die
Notwendigkeit, die Baureihe des P.K.A. von dem völlig neu konzipierten Typ G noch weiter zu dem Typ K weiterzuentwickeln.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Die "Land-Gans" ist eine unbemannte, semi-intelligente Aufklärungsdrone der deutschen Strahl-Armee, bewaffnet mit 6 Neupanzerfaust-Raketenwerfern.
Das 3,5 Meter hohe und etwa 12 Tonnen schwere Vehikel hat bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 km/h eine Reichweite von 250 Kilometern. KOW entwickelte die Geschichte dahingehend weiter, als das ein automatischer Mercenary Nachschubtransporter, der 29 auf dem Mond erbeutete Gänse geladen hatte, in der Erdumlaufbahn wiederum von der Strahl-Armee aufgebracht wird.
Die Maschinen gehen also an ihren ursprünglichen Besitzer zurück, der sie erneut umbaut um ihre Einsatzfähigkeit bei Erdschwerkraft zu testen...

 

 

 

Anfang der achtziger Jahre kam eine neue Science Fiction Modellbauserie aus Japan nach Deutschland, die in ihrer Qualität alles bis dahin in dieser Sparte bekannte in den Schatten stellte. Der Hersteller hieß Nitto, die Serie S.F.3.D. und ihr geistiger Vater war Kow Yokoyama.
Die Bausätze bestanden aus einem Teilemix in Spritzguss, Ätzteilen, Gummi, Metall und teilweise Elektronik. Im Grunde also, wie es so schön Neudeutsch heißt, Multimediakits. Dazu kam ein günstiger Preis zwischen 20,00 und 30,00 DM für die Kampfanzüge und 100,00 DM für die Flugmaschinen.
Besonders interessant an S.F.3.D. war, dass es keine begleitende Fernseh- oder Comicserie gab. Alles basierte auf den Phantasien von Kow Yokoyama. So entstanden ca. 100 verschiedene Modelle, die aber nicht alle als Bausatz erhältlich waren.
Das Copyright lag und liegt bei dem japanischen Modellbaumagazin Hobby Japan. Leider kam es zu Streitigkeiten zwischen den drei Beteiligten Nitto, Hobby Japan und Kow Yokoyama wegen der Gewinnausschüttung. In Folge dessen verschwanden diese Bausätze, die ihrer Zeit voraus gewesenen waren, zum Ende der achtziger Jahre vom Markt.

Um eine erneute Produktion zu ermöglichen, wurden die S.F.3.D. Bausätze unter einem neuen Namen auf den Markt gebracht. Damit wurden die Copyrightprobleme erst einmal umgangen.

Auf der Suche nach einem neuen Namen wandte man sich aus Japan an das 1994 in Berlin und London gegründete S.F.3.D. NetWork.
Diese Vereinigung war ein lockerer Verbund von Mitstreitern in aller Welt, die sich seit Jahren für eine Wiederauflage einsetzten. Außerdem hatten in der Zwischenzeit viele Mitglieder durch das Fehlen von Neuheiten ihren eigenen Modellen zu diesem Thema entwickelt, erfanden Geschichten zu ihren Kreationen und warben auf Ausstellungen für ihre Lieblingsserie. Mark Stevens in Großbritannien und Torsten Wendt in Deutschland standen diesem Club vor und organisieren den Kontakt zum großen Teil per Email über die ersten Computernetze oder per Brief.
Nach einigen Telefonaten einigte man sich auf den Namen „ZbV 3000“ und in Japan ergänzte man diesen Namen um das Wort „Maschinen Krieger“. Damit war die neue (alte) Serie (wieder)geboren.

 

 

                                      

 

 

 

Meine Maschienenkrieger

 



 

 

 

 

 

 

 

 

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News...Es gibt ab Februar 2014 in 1/16
den Ma.K. KAUZ Action Model 06

Hier noch zwei Fotos vom Kauz in 1/20
Maschienen Krieger in 1/6

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Published by Lothar Wichlacz - in Modellbau
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ZbV 3000: Maschinen Krieger (S.F.3.D)


Anfang der achtziger Jahre kam eine neue Science Fiction Modellbauserie aus Japan nach Deutschland, die in ihrer Qualität alles bis dahin in dieser Sparte bekannte in den Schatten stellte. Der Hersteller hieß Nitto, die Serie S.F.3.D. und ihr geistiger Vater war Kow Yokoyama.
Die Bausätze bestanden aus einem Teilemix in Spritzguss, Ätzteilen, Gummi, Metall und teilweise Elektronik. Im Grunde also, wie es so schön Neudeutsch heißt, Multimediakits. Dazu kam ein günstiger Preis zwischen 20,00 und 30,00 DM für die Kampfanzüge und 100,00 DM für die Flugmaschinen.
Besonders interessant an S.F.3.D. war, dass es keine begleitende Fernseh- oder Comicserie gab. Alles basierte auf den Phantasien von Kow Yokoyama. So entstanden ca. 100 verschiedene Modelle, die aber nicht alle als Bausatz erhältlich waren.
Das Copyright lag und liegt bei dem japanischen Modellbaumagazin Hobby Japan. Leider kam es zu Streitigkeiten zwischen den drei Beteiligten Nitto, Hobby Japan und Kow Yokoyama wegen der Gewinnausschüttung. In Folge dessen verschwanden diese Bausätze, die ihrer Zeit voraus gewesenen waren, zum Ende der achtziger Jahre vom Markt.

Um eine erneute Produktion zu ermöglichen, wurden die S.F.3.D. Bausätze unter einem neuen Namen auf den Markt gebracht. Damit wurden die Copyrightprobleme erst einmal umgangen.

Auf der Suche nach einem neuen Namen wandte man sich aus Japan an das 1994 in Berlin und London gegründete S.F.3.D. NetWork.
Diese Vereinigung war ein lockerer Verbund von Mitstreitern in aller Welt, die sich seit Jahren für eine Wiederauflage einsetzten. Außerdem hatten in der Zwischenzeit viele Mitglieder durch das Fehlen von Neuheiten ihren eigenen Modellen zu diesem Thema entwickelt, erfanden Geschichten zu ihren Kreationen und warben auf Ausstellungen für ihre Lieblingsserie. Mark Stevens in Großbritannien und Torsten Wendt in Deutschland standen diesem Club vor und organisieren den Kontakt zum großen Teil per Email über die ersten Computernetze oder per Brief.
Nach einigen Telefonaten einigte man sich auf den Namen „ZbV 3000“ und in Japan ergänzte man diesen Namen um das Wort „Maschinen Krieger“. Damit war die neue (alte) Serie (wieder)geboren.

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