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3. Oktober 2008 5 03 /10 /Oktober /2008 13:50

              Gatow 2005


Auch in diesem Jahr fand die schon traditionelle
Ausstellung im Luftwaffenmuseum der Bundeswehr in Berlin-Gatow gemeinsam mit dem Förderverein
des Luftwaffenmuseums statt.
Wie bestellt, begannen bei schönstem Sonnenschein am Samstag die Ausstellung und das Flugplatz Fest.

      
  

 

 

 

 


Der Flugplatz Gatow (1935 bis 1994)

 Der Flugplatz Gatow liegt in Berlin–Spandau im Ortsteil Gatow.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1935 wurde der Flugplatz Gatow im Zuge der Wiederaufrüstung von

den Nationalsozialisten erbaut.

 

Nach seiner Fertigstellung wurde

hier dieLuftkriegsschule 2 und die Luftkriegsakademie der

Deutschen Luftwaffe untergebracht. Diese Ausbildungszentren waren die

wichtigsten Ausbildungslager für die Deutsche Luftwaffe. Im Mai 1945 besetzte die Rote Armee im Zuge des Angriffes auf Berlin den Flugplatz,
zog allerdings bereits im Juli 1945 ihre Truppen zurück und übergab der Royal Air Force den Flugplatz, denn das ursprünglich zu Seeburg gehörende Gelände kam nach dem Zweiten Weltkrieg im Gebietsaustausch mit West-Staaken zu West-Berlin.

Die Engländer bauten auf dem nun "Flugplatz der Royal Air Force Gatow"

genannten Flugfeld die ersten Betonpisten und richteten 1946 einen ersten Linienflug nach London via Hamburg mit einer BEA DC-3 ein, welcher  allerdings recht schnell nach Tempelhof verlegt wurde. Die Royal Air Force hatte sich bereits mit Plänen beschäftigt, wie im Blockadefall zu reagieren wäre. In deren Mittelpunkt stand naturgemäß der im britischen Sektor gelegene Flugplatz Gatow. Dabei war man jedoch davon ausgegangen,

dass Hauptaufgabe einer zu installierenden "Luftbrücke" die Versorgung der eigenen Truppe ist. So erklärt sich vielleicht auch die am ersten Tag dieser Lufttransporte - dem 28. Juni 1948 - in Gatow umgeschlagene Warenmenge:

Es waren ganze 40 Tonnen. Der eher bescheiden anmutende Gatower

Flugplatz mutierte in kurzer Zeit zum weltweit Umschlage stärksten Frachtflughafen seiner Zeit. Bereits Anfang Juli 1948 erreichte man pro Tag

über Gatow die Anlieferung von 1000 Tonnen all jener Güter, die die eingeschlossene Stadt so dringend benötigte - von der Babynahrung bis zur Kohle! Das ermöglicht Rückschlüsse auf die technisch-organisatorische Dimension der "Luftbrücke" in Gatow, der größten je in Friedenszeiten realisierten Operation der Royal Air Force. Ziel war es, bei gutem Wetter 20 und bei schlechtem Wetter 12 Maschinen pro Stunde auf die Landebahn zu bekommen. Wobei sich die Flugzeuge - entsprechend alliierter Vereinbarung - nur in drei Korridoren und dort jeweils in einer Höhe zwischen100 und 10000 Fuß bewegen durften. Nach der Luftbrücke entwickelte sich der Flughafen Gatow zu einer normalen Transport-Militärbasis der Royal Air Force. Gatow war aber auch Zielflughafen, wenn Mitglieder der königlichen Familie Berlin einen Besuch abstatteten. Den wöchentlichen Truppenaustausch am Mittwoch übernahm dann später neben der Royal Air Force die Britannia Airways,
welche auch die ersten zivilen Boeing 737’s nach West–Berlin brachte. British Airways benutzte den Flughafen Gatow für das Crew–Training und als Ausweich-Airport, wenn Landungen in Tegel oder Tempelhof nicht möglich waren.
Nach fast fünfzig Jahren verabschiedeten sich am 18. Juni 1994 die Alliierten aus Berlin. So übernahm am 7. September 1994 die Bundeswehr den Flugplatz, welcher den Flugbetrieb Anfang 1995 komplett einstellte.

 

Gatow_2005_AT_13



Heute teilt sich das Gelände auf in die General-Steinhoff-Kaserne und das Luftwaffenmuseum–Flugplatz Gatow. Zur Kaserne gehört das südliche Gelände und zu dem Museum die Hangars.

 

 

   

    

 

 

Jetzt wird der Militärflughafen Gatow unter anderem für
Hobby Modellbau Ausstellungen genutzt.

Was Super ist.........

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Published by Lothar Wichlacz - in Modellbau- Ausstellungen
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ZbV 3000: Maschinen Krieger (S.F.3.D)


Anfang der achtziger Jahre kam eine neue Science Fiction Modellbauserie aus Japan nach Deutschland, die in ihrer Qualität alles bis dahin in dieser Sparte bekannte in den Schatten stellte. Der Hersteller hieß Nitto, die Serie S.F.3.D. und ihr geistiger Vater war Kow Yokoyama.
Die Bausätze bestanden aus einem Teilemix in Spritzguss, Ätzteilen, Gummi, Metall und teilweise Elektronik. Im Grunde also, wie es so schön Neudeutsch heißt, Multimediakits. Dazu kam ein günstiger Preis zwischen 20,00 und 30,00 DM für die Kampfanzüge und 100,00 DM für die Flugmaschinen.
Besonders interessant an S.F.3.D. war, dass es keine begleitende Fernseh- oder Comicserie gab. Alles basierte auf den Phantasien von Kow Yokoyama. So entstanden ca. 100 verschiedene Modelle, die aber nicht alle als Bausatz erhältlich waren.
Das Copyright lag und liegt bei dem japanischen Modellbaumagazin Hobby Japan. Leider kam es zu Streitigkeiten zwischen den drei Beteiligten Nitto, Hobby Japan und Kow Yokoyama wegen der Gewinnausschüttung. In Folge dessen verschwanden diese Bausätze, die ihrer Zeit voraus gewesenen waren, zum Ende der achtziger Jahre vom Markt.

Um eine erneute Produktion zu ermöglichen, wurden die S.F.3.D. Bausätze unter einem neuen Namen auf den Markt gebracht. Damit wurden die Copyrightprobleme erst einmal umgangen.

Auf der Suche nach einem neuen Namen wandte man sich aus Japan an das 1994 in Berlin und London gegründete S.F.3.D. NetWork.
Diese Vereinigung war ein lockerer Verbund von Mitstreitern in aller Welt, die sich seit Jahren für eine Wiederauflage einsetzten. Außerdem hatten in der Zwischenzeit viele Mitglieder durch das Fehlen von Neuheiten ihren eigenen Modellen zu diesem Thema entwickelt, erfanden Geschichten zu ihren Kreationen und warben auf Ausstellungen für ihre Lieblingsserie. Mark Stevens in Großbritannien und Torsten Wendt in Deutschland standen diesem Club vor und organisieren den Kontakt zum großen Teil per Email über die ersten Computernetze oder per Brief.
Nach einigen Telefonaten einigte man sich auf den Namen „ZbV 3000“ und in Japan ergänzte man diesen Namen um das Wort „Maschinen Krieger“. Damit war die neue (alte) Serie (wieder)geboren.

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